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April 2026 – Schrunz und Schranz und dann scheiß Wetter

Posted on 5. April 20268. Mai 2026 By Peter Maria Keine Kommentare zu April 2026 – Schrunz und Schranz und dann scheiß Wetter
Blog

Dieser Monat steht im Sternzeichen „Großer Müllberg“, gepaart mit fürchterlichen Arbeiten und komischem Kack-Wetter – nicht richtig warm aber dafür schön pissig durchwachsen. Aber ich kenne das ja mittlerweile schon ganz gut: bevor es besser wird, kommt immer erstmal eine gepfefferte Scheiße-Lawine auf einen zu. (Stört übrigens beim Frühstück)


Musik

Letze Open Stage Night für diese Saison

Letzte OSN vor der Sommerpause („Pause“ in Anführungsstrichen). Das bedeutet, dass es jetzt auch mit sofortiger Wirkung warm zu sein hat. Mal sehen, ob das klappt. Jedenfalls war es brechend voll und ich musste nachts noch los und den Biertank auffüllen. Damn! Aber die Stimmung war echt geil und die Bands auch. Überhaupt waren wieder super viele neue Gesichter und vor allem auch junge Leute da. Die haben das echt gefeiert. Scheinbar kommt Live Musik wirklich wieder zurück. Man kann es spüren, laut hören und riechen. Die Musikanten geben echt alles und genau dieses Feeling toucht die Leute. Keine Montage oder KI. DAS IST ECHT! DAS IST LEBEN.

OP3

Los ging es mit Metal Klassikern von Accept, Judas Priest und Ronny James Dio. Klar kennt man jeden verdammten Song und schon schmeckt das Bier.

Nexus Down

NEXUS DOWN

Die Jungs aus Celle waren echt gut drauf. Irgendwas zwischen Hardrock und Metal. Die Leute gingen echt gut ab und damit hat sich die Kapelle direkt einen Slot für das Metal Frenzy Open Air im nächsten Jahr erspielt.

SCARFIELD

Das war wieder was für Papas Ohren. Progressive Rock -Geil. Die drei haben die Bude beben lassen. Manchmal hatte man den Eindruck, „Muse“ stände auf unserer Bühne.

REPELLED

Diese Band hatte es im letzten Jahr geschafft, durch den Auftritt bei uns, einen Folge-Gig bei einem Open Air zu bekommen. Deswegen kamen sie sehr gern ein zweites mal bei uns vorbei. Laut und gart – so soll es bitteschön sein 🙂


Stahlmann Konzert in Göttingen

Also so viel sei vorweg genommen: In DIESEM Laden waren wir NICHT! Auf dem Weg zum EXIL mussten wir nur unweigerlich an dem Schuppen vorbei und ich konnte mir das Foto einfach nicht verkneifen. Ich bitte den Leser aufrichtig, diesen Fauxpas zu entschuldigen und zu ignorieren..

Stahlmann hatte in Göttingen ein Heimspiel. Zwei Tage hintereinander ausverkauftes Haus! Wir sind erst zur zweiten Show gefahren, weil wir am Samstag noch ne Stadionshow betreuen mussten. Eines kann ich sagen: Das war ein wirklich gelungener Abend. Die Jungs von Stahlmann sind alle super nett und cool drauf. Wir hatten extrem viel Spaß im Backstage. Mart, ich freue mich schon auf demnächst beim Burning Pants Festival… GEILO!

Das Exil in Göttingen ist ein netter und kleiner Laden. Aber ich stehe wirklich auf kleine Clubs. Man ist einfach näher dran und alles ist viel intensiver als bei diesen sterilen und wohl geordneten Großveranstaltungen. Und hey, die Stimmung war echt geil und familiär.

Kleine Nachbarschaftshilfe

Mein Nachbar ist Gitarrenspieler in zwei Black-Metal-Bands. Irgendwann fragte er, ob ich mir vielleicht mal seine Klampfe anschauen könnte – sie spielt sich nicht so sonderlich geil. Also nahm ich mir das Brett eines Abends einmal vor, stellte den Hals, die Saitenlage und die Bundreinheit ein und siehe da: Das Ding war plötzlich voll Lady-like. Mein werter Herr Nachbar hat sich tierisch gefreut – ihm war das Grinsen nicht mehr auszutreiben. Und gelernt hat er bei der Gelegenheit auch gleich mal, wie man die Basics auf die Schnelle recht einfach nachjustieren kann…


Suzen’s Chance

Neues Projekt für Suzen

Gefährliches Heimwerken

Das Wörtchen „EIGENTLICH“

Eigentlich habe ich mit dem Rumwerkeln mit einer eigenen Werkstatt begonnen, um kreativ zu sein, neue Dinge zu erschaffen und handwerkliche Skills zu erwerben. Aber im Moment fühlt es sich nicht so danach an. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass ich mit dem Einrichten der Werkstatt neue Probleme geschaffen habe. Ich muss das Platz- und das Dreck-Problem in den Griff bekommen. Aber genau genommen baue ich im Moment Dinge um, um überhaupt weiter irgendwas schaffen zu können, habe dabei aber keinen messbaren „Output“. Das ist recht unbefriedigend. Und im Moment läuft es so: Ich will etwas tun, aber um das tun zu können, muss ich erst etwas anderes tun und um das zu tun, muss ich noch etwas anderes tun. Dazu kommt, dass ich durch diese Dinge noch ganz andere Probleme schaffe, zB Unmengen an Bauschutt…

Eigentlich wollte ich schon längst mein Schlafzimmer renoviert haben und an meinem Bett bauen – ich schlafe zur Zeit auf dem Sofa, und so richtig toll ist das echt nicht.

Eigentlich sollte ich mit diesen vorbereitenden Umbauten und Maßnahmen mal endlich aus dem Quark kommen und fertig werden, aber irgendwie gibt es zur Zeit auch an den Wochenenden und in den Abendstunden so viele Termine und Verpflichtungen, dass ich kaum Zeit finde, irgendwas voran zu treiben. Die Liste mit Aufgaben ist echt scheiße lang aber es finden sich einfach keine echten Zeit Fenster, um mal was abzuarbeiten. Und dann kommt noch dieses Piss Wetter dazu. Immer wenn man mal Zeit hätte, kann man die Arbeiten, die draußen dringlich sind, nicht oder nur mit schlechter Laune erledigen.

„Eigentlich“ ist ein Wort, dass irgendwie nach einer Ausrede klingt.


Peter, der Müllmann

Wegen dem Bau der Werkstatt musste ich wirklich viel entrümpeln, sortieren und entsorgen. Dazu kam noch der Bauschutt der abgerissenen Wand. Mir hat echt das Herz geblutet, weil ich Ende letzten Jahres den kleinen Hof richtig aufgeräumt hatte und er jetzt wieder mit Unmengen an Müll zugekramt war. Ich musste bestimmt 12 mal mit einem vollen Anhänger zum Wertstoffhof fahren und habe ständig sämtliche Mülltonnen gefüllt. Noch immer ist nicht alles entsorgt und sortiert, aber man sieht mittlerweile Licht am Ende des Tunnels.

Mal sehen, vielleicht nehme ich mir für dieses Jahr vor, einmal im Monat eine weitere Ecke zu entrümpeln, Das Haus, das ich übernommen habe ist einfach riesengroß, aber wenn ich dran bleibe, könnte es echt was werden.

Wow. Der gröbste Unrat ist weg und man kann wieder treten…

Völlig falsch eingeschätzt – Werkstatterweiterung

Ich wollte eigentlich nur den Raum neben meiner Werkstatt ausräumen, schnell eine Trennwand wegschlagen und etwas weiße Farbe an die Wand klatschen. Ich dachte, dass ich so nach zwei Wochen einen weiteren Raum habe, in dem ich Schleifen und Sägen kann, ohne eine eigentliche Werkstatt einzusauen. Ich hatte anfangs wirklich nicht gedacht, wie diese Nummer ausartet und wie lange sich das hinzieht. Ich glaube, wenn ich das vorher geahnt hätte, hätte ich es gelassen.

Ich möchte neue und schöne Dinge schaffen. Stattdessen hatte ich es mit einem riesigen Haufen doofen Arbeiten zu tun, habe wochenlang nur abgerissen und repariert, bevor es endlich wieder in Richtung Aufbauen ging. Das hat mich echt frustriert. Ich hatte mir auch fest vorgenommen, Ende April mit dem Umbau fertig zu sein, was mir nicht gelungen ist.

Aber hey, am Ende wird die neue Werkstatt toll und wenn man so viel Arbeit in ein Projekt reinsteckt, weiß man es auch wirklich zu schätzen. Ich bin echt gespannt, was für coole Projekte ich in Zukunft hier umsetzen kann…

Wenn Dich der gesamte Umbau interessiert, geht es hier zum Beitrag.


Grünzeug und Beeren-Terror

Es wird warm und es wächst… Aber natürlich nicht das, was soll. Süßeste Beeren… SCHEISS Brombeeren! Suzen kämpft sich Stück für Stück durch das dornige Geäst. Vielleicht geligt es, den Garten zurück zu erobern…


Das hat jetzt grade noch gefehlt!

Beim entrümpeln der Räume ist ja etwas Holz ans Tageslicht gekommen. Sagte ich gerade „etwas“? Etwas mehr, würde ich mal sagen, die gesamte Terrasse lag voll – man kam kaum noch durch. Also musste ich in Sachen Verbrennen etwas mehr „Gas geben“. Das habe ich auch. Und dann…

RATUSCH!

Das Ofenrohr in meinem Kamin rutschte zirka 10cm nach unten. ACH DU SCHEISSE! Zehn Minuten später passierte das Gleiche noch einmal. Kaum, dass der Qualm noch abziehen konnte! Und nun? Fuck! An dem Abend habe ich jedenfalls kein weiteres Holz mehr in den Kamin geschmissen.

3 Tage später haben mein Nachbar und ich mal eine Schadensanalyse vorgenommen. Ah – die Halteklammern im Rohr sind wahrscheinlich aufgrund meiner Extrem-Brennerei ausgeglüht. Nun mussten wir eine Lösung für dieses Dilemma finden. Die fanden wir dann auch. Wir haben dann kurzerhand ein Loch quer durch den Schonstein gebohrt, eine Gewindestange reingeschraubt und fest war der Schlot wieder. Das klingt jetzt wahrscheinlich trivial, war es aber nicht. Der Stein für den Schornstein war extrem hart, dann das Loch treffen…. Kleine Dramen spielten sich ab und mein Nachbar sah am Ende aus wie ein Mohr. Ich hab dann einfach mal ne Kiste Bier gekauft. Becks ist hier im Norden Deutschlands ne recht feste Währung…


The Return of „Darth Dirt“

Beim Fußboden abschleifen im Schlafzimmer habe ich, Kraft meiner Wassersuppe, immer meinen Hausstaubsauger verwendet. Da ging auch eine ganze Weile gut. Dann… ging nichts mehr und der Motor drehte immer langsamer. Immerhin war ich so clever und habe das kleine Siemens-Wunderwerk sofort abgeschaltet. Mit dem Gedanken und der Hoffnung auf eine spätere Wiederbelebung ist der Apparat erst einmal in der Werkstatt gelandet und wurde zum Problem der Zukunft-Peters.

Eines Abends habe ich mir ein Herz gefasst und die Bude Zerlegt und mit dem Kompressor ausgeblasen und gereinigt. Wow – das Ding spielt wieder!. Aber dann kam wieder der typische Peter zum Vorschein. Natürlich habe ich den Sauger dann final in meiner Werkstatt wieder zusammengebaut und…. eingeschaltet. Ich Voll-Honk! Trotz Reinigung kam noch einer dermaßen gigantische Staubwolke aus dem Wundergerät deutscher Ingenieurskunst, dass mir Hören und Sehen verging, vor allem das Sehen und auch das Atmen. Aber gut – ich bin leidensfähig. Nachdem ich dann wieder zur Besinnung kam, habe ich Fenster und Tür geöffnet und nach wenigen Minuten waren die Wände wieder schemenhaft erkennbar und eine grobe Orientierung im Raum möglich. Am Ende war ich aber stolz auf mich und habe mir selbst auf die Schulter geklopft.


Kaufrausch

Ich habe mal wieder zugeschlagen: Diesmal war es eine große Kappsäge von Scheppach. Die Entscheidung fiel auf genau diese Säge, weil sie trotz Posaunenauszug kaum in die Tiefe aufträgt. Und geil: die Liste wird kürzer. Jetzt fehlen nur noch Tauschsäge, Staubsauger, Schleifer und Oberfräsentisch.


Der fleißige Sonntag

Der letzte Sonntag im April war noch einmal fleißg. Warum nicht der Samstag? Ganz einfach: ich hatte wieder einen Stadion-Job. Da Suzen da mittlerweile Light-Operator ist, kam sie auf die Idee, eindach am Abend mit zu mir zu kommen und bei mir zu übernachten. Ihr wäre am Sonntag eh langweilig gewesen und dann könnte sie mir am Sonntag auch helfen.

Der Sonntag begann ganz hervorragend. Ich wollte als erstes eine Wurzel ausbuddeln, ich war nämlich ein paar Tage vorher beim Gebüsch-Händler :-). Also nahm ich hoch motiviert den Vorschlaghammer, verfehlte das Ziel und traf…. meinen Knöchel. Wow – hatte ich ein Grinsen im Gesicht…. Ja, es wurde dick und hat auch irgendwie geblutet – aber ein Indianer weiß, wie man Rettich schält… oder so.

Um mich von den Frühlingsgefühlen im Gebein abzulenken, habe ich dann noch „mal eben“ (es hat 2 Stunden gedauert) einen anderen Busch beschnitten.

Als ich das dann hatte, habe ich Suzen noch beim Pinseln der Werkstatt geholfen. Natürlich sah ich hinterher wieder aus wie Sau…

Wenn die Frau Mutter darum bittet, für ihre Bohnen ein Tipi zu bekommen, leistet man folge, also ich zumindest. Also bin ich Abends noch kurz in meinen Garten, etwas Bambus „ernten“. Eingekürzt, Grünzeug ab, Schnur drum, Umgraben und ab in die Erde damit. Ergebnis: Mutter glücklich…

Und Abends gab es am Feuer noch ne Pulle Bier. Gottseidank und Prost!


Meinungsgulasch

Es wird Zeit, sich wieder zu fokussieren.

Problem #1 zu viele Dinge auf einmal

Problem #2 Online Friends

Problem #3 Motivation

Ich bin ein wenig frustriert. Ich vermute mal, es liegt daran, dass ich jetzt seit Wochen nichts erschaffen konnte, was man wirklich sieht, was irgendwie einen Mehrwert hat. Das Abreißen und entrümpeln hat die ganze Situation eigentlich nur verschlimmert, denn immer noch liegen Dinge auf dem Hof und in irgendwelchen Ecken, die immer noch entsorgt oder wegsortiert werden müssen. Der Umbau der Werkstatt hat extrem viel Zeit und Kraft gekostet. Und oft war es so, dass wenn man ein Problem beseitigt hatte, zwei neue Probleme zum Vorschein kamen.

Nun ist das Schlimmste in der Werkstatt erledigt. Okay, die Decke ist noch nicht fertig und die komplette Einrichtung fehlt noch. Aber das kann ich jetzt nach und nach bauen. Wichtig ist, dass ich den Raum jetzt erst einmal benutzen kann, alles andere findet sich dann schon.

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