About Me
Fass Dich kurz!
Ja, ich versuche es ja… Räusper.
Ich bin Peter Maria, mittlerweile über 50 (heul), aber ich fühle mich nicht so. Im Ursprung bin ich Ossi und habe die Wende damals aktiv miterlebt. Ich beschäftige mich viel mit Musik und arbeite in der Event-Branche. Ich habe mehr Hobbys und Interessen als Zeit. Ich bin seit knapp 30 Jahren selbständig, habe eine Firma für Medientechnik, ein Tonstudio und einen Schuppen für Livemusik. Und ich mache auch selbst aktiv Musik. Was das jetzt kurz genug?
Wenn Du jetzt noch mehr wissen möchtest… selber schuld 🙂

Okay – und jetzt der Reihe nach…
Dinge, die ich nicht mehr weiß…
Angeblich bin ich ja ein Wunschkind. Wer’s glaubt… Nachweisbar ist aber, dass ich ein Sommersonnenkind bin und ein Sonntagskind. Meine Mutter meinte mal, bei meiner Geburt waren es dreißig Grad im Schatten. Wobei mir dabei gleich wieder der Spruch von Klaus Kinski einfällt:
„Dreißig Grad im Schatten sind euch zu warm? Na dann geht doch doch nicht in den Schatten!“
Als nächstes hatte ich mir wohl beide Beine gleichzeitig gebrochen und hab das Gipsbein aus Gnatz in meine Geburtstagstorte gehauen. Dann habe ich alle Kinderkrankheiten zelebriert, musste in die Kinderkrippe und dann in den Kindergarten. Da bin ich zum Fasching einmal als Gespenst gegangen und einmal als Kosmonaut. Danach war das mit der fröhlichen Kindheit wohl auch erledigt.
Sturm- und Drangzeit
Ja, ich musste auch in die Schule. Bis zur vierten Klasse war noch alles ganz lustig. Aber dann mussten wir Russisch lernen. Das passte aber dazu, dass ich in der vierten Klasse zum ersten mal ne Abfuhr von nem Mädchen bekam. Ich fragte wirklich höflich, ob sie mir befreundet sein möchte. Ihre prompte Antwort war: „Du spinnst wohl..“ Ich wusste damals noch nicht, dass man sich an dieses rüpelhafte Benehmen der Weibchen wohl gewöhnen muss.
Komplett Würmer im Kopf bekam man dann, als noch Fächer wie Staatsbürgerkunde oder ESP dazu kamen. Als wäre ich nicht schon verwirrt genug. Aber ich hatte ja das Schulstudio unter mir (Disco Disco – wat denn wat denn). Da durfte ich dann zum Fahnenapell das Mikrofon und die Brülltüten aufbauen und mir dann aber auch vor versammelter Mannschaft nen Tadel abholen. Aber es war alles gut zu verstehen und das machte mich irgendwie glücklich.
Dann wurde es dezent asozial…
Ich durfte kein Abi machen. Und das kam so:
Das soll jetzt nicht irgendwie scheisse klingen – aber ich war halt nicht der Dümmste. Ich habe regelmäßig irgendwelche „Mathe-Olympiaden“ (so nannte man das in der Zone) gewonnen und bin später da nichtmal mehr hingefahren – es war schlichtweg zu langweilig…
Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte, aber irgendwann wurde irgendwer auf mich aufmerksam. Man unterstellte mir eine gewisse Intelligenz, wobei ich mir die Frage stellte, wo denn da eine Bemessens Grenze war. Jedenfalls musste ich öfters nach Magdeburg zu irgendwelchen komischen Tests, so Denkaufgaben unter komischen Umständen, seltsame Fragen zu meiner Ordnung (Lach… Ordnung) und Selbstorganisation (Noch mal laut lach!!!). Was weiß ich denn. Hätte das zeitmäßig nicht so gepasst, dass ich dadurch eher zu Hause gewesen wäre als wenn ich zur Schule gegangen wäre, hätte ich mir das komplett geklemmt. Es ging mir nämlich beherzt am Arsch vorbei. Aber irgendwann hörte das auf und es wurde so richtig schön schräg…
Ich wurde dann in unregelmäßigen Abständen aus dem Unterricht geholt. Dann ging es in ein freies Unterrichtszimmer. Dort saß dann eine Kommission: ein Lehrer, zwei Typen in schlechten Anzügen und zwei uniformierte Heinis – immer einer mit und einer ohne Lametta auf der Brust. Ich saß diesem Karnevals-Komitee gegenüber. Eigentlich hätte noch gefehlt, dass sie meine Stuhlbeine noch eingekürzt hätten, dann hätte ich hervorragend zu denen Aufblicken können. Kleine redaktionelle Anmerkung meinerseits: Wenn einer von euch Wichsern heute noch leben sollte: meldet euch ruhig mal. Ich hab da n paar echt geile Ideen!
Ein bisschen was zu Oebisfelde – meiner Heimatstadt

Ein kleines verschlafenes Städtchen, nicht wahr? Tagsüber sieht es hier auch nicht großartig anders aus – vielleicht ne Spur heller…
Oebisfelde war zu DDR Zeiten eine Grenzstadt. Und die mir meist gestellte Frage: Wie war das so im Zonenrandgebiet?
Viele fragen mich immer, wie das so war… in der Zone, im Sperrgebiet.
Wir haben auch eine Burg!
Manche behaupten, es sei die älteste Sumpfburg Europas.

Historie / Sumpfburg
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Liberal


































