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Juli 2026 – The torture never stops (Frank Zappa)

Posted on 27. Juli 202620. August 2026 By Peter Maria Keine Kommentare zu Juli 2026 – The torture never stops (Frank Zappa)
Blog

Ich werde jetzt mal versuchen, chronologisch vorzugehen und die Themen einfach stumpf mixen. Ich bin selbst schon verwirrt genug, als das ich das jetzt auch noch alles sinnvoll sortieren könnte..


1.Juli – Konzertbesuch „A Perfect Circle“ in Berlin

Der Ossi-Fauxpass der Frau Berlin

Wenn man zu einem Konzert in die Zitadelle fährt, hat man gefälligst vorher aif der Kneipenmeile in Spandau ein paar Bier zu trinken. Das wurde 1856 gesetzlich eindeutig geregelt und ist bis heute bindend.

Das Konzert


2. Juli – Jaaaaa, ich habe geschwindelt

Ich habe allen erzählt, dass ich an meinem Geburtstag nicht im Lande bin. Ansonsten wäre das Ganze sicherlich wieder ausgeartet. Und da ich ja sowieso viel unterwegs war, kam mir diese kleine Verschnaufpause ganz recht. Aber so kam ich wenigstens mal dazu, die Wäsche zu waschen. Und das war auch irgendwie ein Grund zum feiern 🙂


3.-4. Juli – „Burning Pants Festival“ in Hude


4. Juli – 80er Jahre Party bei mir im Showroom


9.-12. Juli – Unterwegs mit Keks

Tag 1 – Anreise

Mein Job vorweg war es, einen Koffer zu besorgen. Möglichst groß. Nicht, dass ich für 3 Nächte in der Sonne viel Gepäck brauchen würde – es ging darum, möglichst viel Backline und Kabelkrams mitzukriegen, vielleicht auch noch Merch. Also fuhr ich mit diesem Anliegen zu einer Frau Mutter. Denn hast du eine Mutter, hast du einen Koffer. Ich musste nur darüber lachen, wie albern meine 5 Shirts und die Zahnbürste in diesem Monster aussahen.

Das Anreiseproblem zum Flughafen

Zwei Tage, bevor es überhaupt losging, gab es schon die erste Herausforderung. Irgendwie mussten wir ja zum Flughafen kommen. Saschas Auto ist ein umgebauter Krankenwagen mit hohem Dach. Also fiel das Parkhaus schon mal aus. Die Idee, mit meinem Sprinter zu fahren, war dann auch nicht viel geistreicher. Aber gottseidank fährt Andrè ja einen Caddy. Das Problem war nur, dass er von Spanien gleich weiter nach Italien in den Urlaub wollte und sein Rückflug gar nicht über Hannover ging und dann auch noch 14 Tage später wäre. Dana saß während dieser Diskussion nur schweigend daneben und rieb sich die Schläfen. Irgendwann wurde unser Tourplaner angerufen und die Problematik erläutert. Dem wurde das Ganze irgendwann ne Spur zu doof und so legte er dann fest, dass wir einfach alle geshuttelt werden. Er merkte aber noch an, dass wir froh sein können, dass Atmen ein Reflex sei und er sich nicht auch noch darum kümmern müsste 🙂

Flug Verspätung

Koffer wahrscheinlich weg – Koffer wieder da

Andre verläuft sich im Flughafen

Unser Shuttle Fahrer

Überforderte Kellner

Nächtlicher Feueralarm

Tag 2 – erste Show mit „Masters of Ceremony“

Stadtbummel

Show Vorbereitung

Die Show

Tag 3 – Heavens Gate

Akustik Show

Kalte Dusche > Pennen

Die eigentliche Show

Hier bekommst du eine Vorstellung davon, was da los war…

Tag 4 – die Rückreise

Ich erzähle jetzt mal ein bisschen was über „Behind the scenes“. Das Rock’n Roll Leben ist manchmal gar nicht so sexy wie es scheint. Der kleine Unterschied zwischen normal Reisen und einer Travel Party ist der Zeitfaktor. Wenn ich jetzt erzähle, dass ich von Spanien bis nach Hause 15 Stunden unterwegs war, klingt das ziemlich strange. Aber das kommt so zu Stande:


15. Juli – Alters-Ignoranz

Eigentlich erzähle ich ja hier nix über meinen Job. Aber das hier kann ich mir nicht verkneifen.


17. Juli – Bandprobe

Das war bitter nötig.

Amys Zug 3h Verspätung


18. Juli – Gig mit VALID BLU

Amy’s little problem

Der Gig selber

Ein klein wenig „After Show Party“


22. Juli – Schlimmer geht’s immer

Ich habe mich ja für zirka 2 Monate selbst aus meinen Bauaktivitäten rausgekegelt, weil ich so viel unterwegs war. Nun wird es Zeit, mal wieder etwas Gas zu geben.

Ich hatte mir ja im Mai ein kleines Arsenal an Holzschrauben zugelegt (gerade mal 14.800 Stück) und angefangen, mir ein extra Regal dafür zu bauen – ja, Ordnung muss sein (dachte ich). Es fing auch alles ganz gut an. Aber der Reihe nach…

Mimimi #1 – Das Material

Da ich unbedingt verhindern wollte, dass das Regal später ächzend aber dennoch spektakulär in sich selbst zusammen bricht, habe ich mich für 30mm Multiplex entschieden, was ich hier sowieso als mannhohen Stapel rumzuliegen habe.

Das erste Problem war allerdings, das man so eine Platte mit 2,5m x 1,25m überhaupt nicht allein bewegt kriegt.

Das nächste Ding war, dass ich mit meiner Tauchsäge fast an die Grenzen gekommen bin. Ich konnte mit einer Akkuladung immer gerade mal 2 zwei Längsschnitte machen.

Mimimi #2 – Der Zusammenbau

Das Ding wurde während des Zusammenbaus immer schwerer. Ich habe immer mehr darüber nachgedacht, wie ich möglichst viele Arbeitsschritte erledigen muss, ohne das Mistvieh wieder umdrehen zu müssen.

Ich hatte schon ein wenig Bammel vor dem Einbau. Aber das Ende der Fahnenstange war noch nicht erreicht…

Mimimi #3 – Der Einbau

Also mein Nachbar und ich haben uns fast eingeschissen, als wir das Regal in den Nachbarraum geschleppt haben. Dann Fußbodenleisten abschrauben und in die dafür vorgesehen Lücke schieben. Kein Problem… DACHTEN WIR!

Natürlich passte das Monster nicht in die Nische. Also ich HABE vorher gemessen. Aber nur am Boden und – sagen wir mal – auf Sackhöhe. Da passte es auch. aber nicht oben – Auf der rechten Seite war plötzlich etwas Wand im Weg. Aber gut, das war Trockenbau und wir haben den Kram dann mit Brechstangen irgendwie weggedrückt und das Regal mit einem Vorschlaghammer in die richtige Position gepelzt. Gut, die Steckdosen in der Wand haben diese Aktion nicht überlebt, aber Kollateralschäden sind in meinem Leben irgendwie normal…. Eins steht jedenfalls fest: nämlich dieses Regal. Eher bricht das Gebäude ringsherum zusammen als das man das wieder ausbauen könnte.

Bevor dann die eigentlich Katastrophe erkennbar war, war ein guter Zeitpunkt, sich noch unfreundlichste Beleidigungen an den Kopf zu werfen und ne Limo auf der Terrasse zu kauen.

Mimimi #4 – Ick dreh dorsch!

Jetzt brauchte ich ja nur noch die Schrauben einsortieren. Da kam die nächste Überraschung. Ich wollte ursprünglich immer zwei Kartons übereinander stellen. Hab ich auch genau ausgemessen und sogar plus 2cm zum drin rumgrabbeln eingerechnet. Leider habe ich die Materialstärke der Platten nicht mit eingerechnet. Super! ICH IDIOT!

Normalerweise würde man das Regal nochmal eben herausnehmen und den Fehler korrigieren. Das war aber unmöglich. Kurzum – jetzt stehen die ganzen Schrauben oben auf dem Regal drauf (so wie davor auch, was ja der eigentliche Grund dafür war, dieses Regal zu bauen) und ich habe jede Menge Fächer für irgend nen anderen Scheiß.

Aber hey! Das Regal ist hübsch geworden 🙂


24.-25. Juli – Musik ist ein schweres Instrument

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