Was so alles los war…
Metal Frenzy Open Air
Drittes Crew Briefing
Haus, Hof, Garten, Kernschmelze und andere Tiere
Die Vergrößerung der Werkstatt
Im Herbst hatte ich mir ja einen kleinen Traum verwirklicht und eine Werkstatt eingerichtet. Klar, noch ist lange nicht alles perfekt, vollständig oder steht am rechten Fleck. Aber der Anfang ist gemacht. Und wer etwas macht, macht durchaus auch mal Unfug. Mein größtes Fail war, in der Werkstatt zu sägen und zu schleifen. In dem Moment, in dem man das tut, kommt es einem wie eine verdammt geile Idee vor. Die Ernüchterung kommt aber wirklich schnell. Danach sieht wirklich ALLES aus wie Sau. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wie oft ich in diesem Winter mit dem Staubsauger eine gigantische Reinigungs-Arie hingelegt habe. Das muss jetzt endlich anders werden.
Neben meiner eigentlichen Werkstatt gibt es noch zwei weitere Räume. Es liegt also nahe. diese auch zu nutzen. Doch jetzt kommt wieder das nette Häufchen Scheiße zum Vorschein, dass ich mir vor vielen Jahren dort selbst als Überraschung für später einmal versteckt hatte.
Als vor knapp zwanzig Jahren meiner Bruchbude in eine amtliche Wohnung umgebaut wurde, haben wir alle Holzreste hübsch klein gesägt und dann manns-hoch in besagten Schuppen gefeuert, um es irgendwann später auch wirklich zu verfeuern. Moment… habe ich grad „Holz“ gesagt? Räusper. Der größte Teil dieses Unrates bestand aber irgendwie aus MDF, Spanplatten und sogar Brandschutzplatten. Na herzlichen Glückwunsch. Schlagartig wurde mir klar, warum ich mich viele Jahre um das Aufräumen dieser Bude gedrückt habe. Ich versehe an dieser Stelle versehe ich den Absatz noch mit einem fröhlichen „foxtrott – uniform – charly – kilo“


Natürlich hat Herr Wunderlich erst ein Foto gemacht, als das Schlimmste schon erledigt war. Also nix mit fancy Vorher/Nachher-Bildern. Trotzdem erkennt man bestimmt, dass der Spaßfaktor bei dieser Aufgabe garantiert zu kurz kam. Aber hey, ich hab mir nicht mal einen Nagel in den Fuß getreten. Die logische Erklärung dazu fehlt mir allerdings noch. Aber wer weiß, was noch nicht ist, kann ja noch kommen 🙂
Meine Idee ist nun, den Nachbarraum auch gleich noch mit dazu zu nehmen. Ich war einigermaßen erstaunt, als ich feststellte, dass dieser Raum dreieckig ist. Aber fein, ich mag ja Dreiecke. Es gibt so viele schöne verschiedene davon: gleichschenklige Dreiecke, rechtwinklige Dreiecke, ungleichmäßige Dreiecke, viereckige Drecke, runde Dreiecke und so weiter. Aber verdammt, ich schweife ab…
Ich konnte es mir natürlich wieder nicht verkneifen, mir wieder etwas Werkzeug zuzulegen. Zum einen brauchte ich wirklich mal einen neuen Akkuschrauber, der auch einigermaßen Durchzug hat. Klar gibt es auch so richtig amtliche Teile, aber mein Augenwerk lag jetzt auch darauf, dass ich Akkus untereinander tauschen kann und dann muss man sich auf irgendwas „einschießen“. Meine Wahl fiel nun auf die Marke Bosch. Ich habe keine Ahnung, ob das die klügste Entscheidung des Universums war, aber ich habe kein schlechtes Gefühl dabei und so wird es wohl hoffentlich okay sein. Und da ich schon im Kaufrausch war, habe ich mir jetzt auch eine Akku-Oberfräse bestellt. Ich habe zwar schon so ein Teil, welches mit 230V betrieben wird, aber dieser Klumpen ist mir einfach zu schwer und zu unhandlich. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das kleinere Teil (auch von Bosch) bei mir macht.
Wanderhoden Inc.
Ich versuche mal was und werde ja sehen, ob ich da am Ball bleibe. Ich nehme einfach mal irgendwelche Fails mit in meinen Blog auf. Quasi kleine Highlights des menschlichen Inselversagens. Ursprünglich wollte ich die Kategorie „Ein Ei ist am Wandern“ nennen, aber das würde bestimmt niemand verstehen. So ist es wenigstens eindeutig, worum es geht.
Ha, den Startschuss gebe aber nicht ich ab, sondern meine Büromaus Dana.
6.März 7:03
Dana wankt im Jogginganzug und nem grausamen Dutt auf dem Kopf in ihren Hausflur. Zeit für die „Guten-Morgen-Kippe“. Aber irgendwas stimmt nicht. Also erhebt sie sich knirschend von der Treppenstufe und tritt liebevoll, aber dennoch beherzt, zwei oder dreimal gegen dir Eingangstür ihres Nachbarn. Nach einem weiteren, energischerem „Anklopfen“ öffnet ihr ein völlig verschlafender Renè. „Wasn los, Nicke?“ Dana darauf hin: „Aalder, haste verpennt oder was? Und haste vergessen, Brötchen zu holen? Muss ich jetzt selber los oder wie?“ Renè’s Gesichtsausdruck war wohl recht sparsam. Dann meinte er: „Sachma, haste mal auf’n Tacho geguckt?“ Dana darauf: „Klar man, zehn nach sieben!“ Renè: „Und der Wochentag?„. Dana: „FUUUUUUCK!!!„. Kippe aus, Katzenwäsche, Klamotten an und Vollgas. Es ist Freitag – nicht Samstag…
